Meine Zusammenfassung zur Spring Season 2011 wird endlich angefertigt. Einige Titel sind schon von mir beschrieben worden, wenn ich sie abgebrochen habe. Die anderen folgen gleich nach und nach, da ich mich, wenn auch verspätet, endlich dazu durchringen konnte, die Rezensionen zu den Titeln zu schreiben. Aber auch bei mir gibt es jetzt ein Novum, ich schreibe nämlich mit dem Windows Live Writer. Außerdem habe ich gestern erst mal wieder an meinem Design rumgespielt. Bevor ich hier aber anfange, verlinke ich erst einmal eine Liste aller Animes die gelaufen sind (Frühlingssaison 2011). Und hier verweise ich auch noch auf meine Previews zu den Serien im Frühling 2011 (Preview Teil 1;Preview Teil 2; Preview Teil 3).
Ich beginne wieder mit “[C] - The Money of Soul and Possibility Control”.
Die Animationen sind flüssig animiert und unterscheiden sich zwischen der realen Welt und dem Finanzdistrikt. Die Musik ist meiner Meinung nach sehr gut in die Szenen eingefügt und wirklich gelungen, auch wenn es wieder mal nicht das Optimum in diesem Bereich herausholt.
Mein Fazit ist, dass diese Serie durchaus seine Berechtigung hat, auch wenn es nicht alles einhalten kann, was es verspricht. Die Finanzthematik wird nur gestreift, die eigentliche Intention in der Figur seiner Liebe und Kommilitonin erscheint im Nachhinein wie eine Farce, die nur dazu diente, ihn in das Spiel zu bringen. Und auch vom der Entwicklung innerhalb der Serie kann man nur behaupten, dass sie teilweise unstimmig ist, da sie zuerst sich recht viel Zeit für eine gerade mal elfteilige Serie lässt, um später dann am Ende recht gehetzt die Geschichte zu beenden. Und auch das Ende ist nicht so gelungen. Dem gegenüber steht meiner Meinung nach die tollen Animationen und die durchaus interessante und aktuelle Thematik. Und für mich wussten auch die Charaktere durchaus zu überzeugen, da ihre Einstellungen und Beweggründe nachzuvollziehen sind. Am Ende bleibt mir nur noch zu sagen, dass die Serie für alle Fans von Duell – Anime ein Muss ist. Interessierte an der Thematik und der Geschichte sollten auf jeden Fall auch einmal reinschauen. Man sollte halt nur keine Topserie erwarten.
Nach einer zumindest teilweise innovativen Serie komme ich zu einer Serie nach einem bekannten Schema, und zwar zu A – Channel.
A – Channel handelt von vier Mädchen, die ihren Alltag in der Highschool verleben. Woran das einen erinnert? Wohl nicht an K-ON! Wie kommt man denn anhand der Beschreibung auf diese Idee. Viel mehr gibt es zur Handlung auch nicht zu sagen. So beobachten wir die vier Protagonisten beim Erleben ihres Alltags und der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme.
Die Mädels heißen Tooru, Nagi, Run und Yuuko. Dabei sind die Mädchen natürlich auch mal wieder auf Moe getrimmt. Was man an den Charakterdesigns auch gar nicht merkt. Die Animationen sind so weit in Ordnung, auch wenn sie dabei nicht an K-ON heranerreichen. Die Musik ist wie oft eher dezent und zurückhaltend. Dies passt aber auch ganz gut zum Titel. Ansonsten erwartet uns Standardkost. Daher fällt mein Fazit auch kurz und knapp aus. Wer K-ON mag sollte mal reinschauen. Wer Slice – of – Life – Moe – Serien an sich gerne sieht, aber K-ON nicht gut findet sollte auch mal reinschauen. Ansonsten rate ich eher ab diese Serie zu beginnen, auch wenn man anhand der ersten Folge schon auf eine Meinung kommen kann, die für die ganze Serie gilt. Ich habe bisher auch erst vier Folgen gesehen, kann aber sagen, dass ein eindeutiges Muster gibt. Sollte sich dies ändern, werde ich dies noch schreiben.
Nach Duellen und Moe – Blob komme ich nun zur ersten und einzigen richtig guten Serie, zumindest unter denen die inzwischen beendet sind. Dabei handelt es sich um “Ano Hi Mita Hana no Namae o Bokutachi wa Mada” oder kurz und bündig, AnoHana.lässt sich in den Bereich des Drama einordnen und ist mit den typischen elf Folgen dem noitaminA – Block zuzuordnen, der meistens für hochwertige Animes steht.
Die Serie erzählt dabei eine richtig gutes Drama und drückt dabei auch kräftig auf die Tränendrüse.
Manchmal auch etwas zu kräftig. Was mich desweiteren im Nachhinein stört, ist, dass die Charaktere teilweise nicht voran kommen. Denn immer wieder kommen die gleichen Traumata auf, die Charaktere in der Entwicklung behindern, bzw. diese komplett zum erliegen bringen. Und das ist meiner Meinung auch der größte Knackpunkt innerhalb der Serie. Man muss schon eine gewisse Toleranz zu den Figuren haben oder diese mögen, damit die Serie einem gefällt. Der Grund, weswegen ich die Serie als beste Serie bezeichne ist einfach nur der, dass sie aus dem Nichts kam und auf einmal da war. So etwa wie bei Madoka im Winter. Die Geschichte ist trotz der genannten Mängel durchaus unterhaltsam und spannend erzählt. Auch weil die Längen meist nicht allzu lang, sondern eher kurz sind.
Dem Titel kann man aber eins nicht wirklich vorwerfen, und zwar dass die Animationen schlecht sind. Denn die sind in üblicher A1 – Pictures Manier richtig gut. Auch das Charakterdesign lässt einen schon erahnen, von welchem Studio der Titel ist. Trotzdem kommen die Hintergründe und Animationen nicht an Serien wie Hana Saku Iroha heran. Trotz alledem lässt sich sagen, dass der Titel wirklich schön aussieht und auch die musikalische
Wie ich oben schon geschrieben habe, ist diese Serie wohl die Beste aus dem Frühling, die bisher beendet wurde. Denn obwohl der Titel in den Weiten des Internets über alle Maßen gefeiert wurde, so ist er bei weitem nicht perfekt und hat sogar einige Schwächen. Denn mich hat der Titel nicht zum Weinen gebracht und als Drama fand ich Kanon 2006 halt deutlich gelungener. Menma und Jintan haben mich teilweise gehörig mit ihrer Art genervt, ebenso wie die Freunde von Ihnen. Die Entwicklung in der Serie ist teilweise als katastrophal zu bezeichnen, da sie sich zumindest gefühlt für mich zu langsam charakterlich entwickelten. Für hat hauptsächlich die Musik die Serie gerettet, insbesondere das Opening, als
auch die Animationen, die ich ich wirklich gelungen finde. Und auch wenn ich jetzt über die Personen hergezogen habe, so waren mir die Meisten durchaus sympathisch. Ich würde jedem auf jeden Fall empfehlen in die ersten paar Episoden hereinzusehen, da der Titel es einfach Wert ist, zumindest eine Chance zu kriegen. Vor allem da wie schon einmal erwähnt, in der zweiten Folge ordentliche Anspielungen auf Pokemon gemacht werden, wie ihr es den Screenshots entnehmen könnt.
Nach dem überagenden Anime des Frühlings nun zum Anime mit dem größten Absturz. Einem Mistery – Shounen der gut anfängt und dann schnell in einen typischen generischen Anime übergeht. Bevor ich aber anfange, hier erst einmal das Openining zu Ao no Exorcist.
Damals hab ich geschrieben, die Serie hat nur 12 Folgen, dass stimmt aber leider nicht. Denn die Serie hat sogar 25 Folgen und das war einer der Gründe ich mal wieder eine Serie abgebrochen habe. Leider muss ich leider sagen, denn dadurch lässt er sich bei der Einführung der Charaktere echt Zeit. Nach den fulminanten ersten zwei Folgen mit einer Menge Action und Spannung driftet das Ganze nämlich in eine eher langweilige Serie ab, die, wie könnte es anders sein, in einer Schule für Exorzisten spielt. Zu allem Überfluss ist der Bruder der Hauptperson auch noch ein Lehrer dort, da er ein sehr, sehr talentierter Geisteraustreiber ist. Unser Protagonist ist natürlich auch hochbegabt in dieser Richtung, auch wenn er geistig etwas unterbelichtet ist. Die Mitschüler sind natürlich auch gut, aber nicht gut genug um über ein Dasein als Support – Charakter hinaus zu kommen. Kommt einem alles irgendwie bekannt vor, oder? Und das ist es auch, da er nach einem guten Start total generisch wird. Ich habe mir die ersten zehn Folgen angesehen und in die elfte mal reingeschaut, doch leider ändert sich daran bis zu diesem Zeitpunkt nichts. Das Setting an sich wäre interessant genug um bei der Stange zu halten, doch die Stärken werden nicht ausgespielt und ich frage mich, warum? Sind dem Autoren der Mangavorlage nach dem Beginn die Ideen ausgegangen? Das Gefühl könnte man zumindest kriegen. Dies merkt an auch an den Nebencharakteren, da diese gefühlt nach Schema F entworfen wurden. Ein Heiler, ein Krieger, eine Priesterin, eine Beschwörerin, einen Fernkämpfer, fehlt noch irgendwas zur perfekten Party (=Truppe)? All dies lässt diesen Titel von einem guten Titel in einen 08/15 - Titel abdriften. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Serie auch noch einmal spannend wird. Aber darauf werde ich keine 10 oder mehr Folgen warten. Und mit dem Anime ist der Manga für mich auch gestorben. Egal wie viel besser oder schlechter dieser ist.
Auch dieser Titel ist von A1 – Pictures und dementsprechend gut animiert. Auch wenn er nicht überragend zum Leben erweckt wurde, so kann er doch zumindest mit den meisten anderen Titeln mithalten. Und nach dem größten Pluspunkt kommt auch einer der Minuspunkte, die musikalische Untermalung. Ich finde das Opening und das Ending grausig und auch die restliche Musik konnte mich nie vollends überzeugen. Dann schon eher das Charakterdesign, dass eigentlich sehr gelungen ist. Leider ist meiner Meinung nach die Animationen das einzig Gute an diesem Titel, da er sehr viel Potential gehabt hätte, wie die ersten zwei Folgen gezeigt hätten.
Mein Fazit ist kurz und bündig. Alle die von Shounen nicht genug kriegen können und eine neue Serie anfangen wollen, sollten mal rein schauen. Ansonsten ist die Serie eher nicht zu empfehlen, da sie wie oben beschrieben zu generisch und zu viele Mängel enthält.
Nun zu einem Titel den ich in der Preview noch als abschreckend bezeichnet habe und den ich nun nach zwölf von dreizehn als typischen SHAFT – Anime bezeichnen würde, der mich mit den Charakteren und deren Handeln wirklich überzeugen konnte. Auf die letzte Folge werde ich nun noch ein wenig warten müssen, da diese erst mit der letzten Blu – Ray verfügbar sein wird. Denn SHAFT hat es mal wieder nicht geschafft pünktlich fertig zu werden, was teilweise aber auch an den Erdbeben liegt. Jetzt erst einmal das Opening zu Denpa Onna to Seishun Otoko.
Wie damals schon beschrieben sind die Personen zumeist bis auf Makoto ziemlich durch geknallt und alles andere als normal. So cosplayed die eine
Neben der kaum vorhandenen Handlung tragen vor allem die Animationen die Serie, denn die sind auf sehr hohem Niveau. Auch weil schöne Effekte zur passenden Zeit eingesetzt werden und die Animationen passend unterstützen. Das Charakterdesign ist sehr gelungen und weiß zu gefallen. Schließlich sind die Charaktere auch gut zu unterscheiden und wirken trotzdem wie aus einem Guss. Aber auch die Musik weiß zu überzeugen, wenn man kein Problem mit einer gewissen abgedrehten Art hat. Denn schon das Opening und das Ending sind sehr gelungen und dabei in irgendeiner Weise anders.
Nach einem SHAFT – Anime komme ich nun zur schlechtesten Serie, Hidan no Aria, die ich zu Ende geschaut habe. Und dies auch nur, weil er nur zwölf Folgen hatte und ein paar gute Szenen.
Die Serie ist von Beginn an eine Serie mit teilweise großen Schwächen in der Story und den Protagonisten. Denn Charaktere sind klischeehaft und fallen selten aus der Rolle. Andererseits ist die Geschichte schlecht erzählt, was vor allem auffällt, wenn man bedenkt, dass manche Folgen langweilig sind und zu ruhig, während andere sehr gehetzt wirken, als müsste man die Action aus den letzten zwei Folgen auch noch unterbringen, da in diesen nichts
Denn zur Verpackung komm ich jetzt. Denn diese sind wirklich schlecht. Ich habe schon lange keine Serie mehr gesehen, die in den letzten eineinhalb Jahren
Nachdem ich alle Mängel aufgelistet habe und kaum ein gutes Haar an dem Titel gelassen habe, sollte eigentlich klar sein, dass jetzt keine Empfehlung kommen wird. Auf jeden Fall nicht für jeden, der nicht auf Loli – Tsundere steht und ein hartes Fell hat. Denn die Mängel des Titels sind meiner Meinung gravierend und kaum zu übersehen. Kein Wunder, da ja wirklich versucht wird alle Genres zu bedienen und dies nicht mal besonders unterhaltsam. Angel Beats! hingegen hat auch einige Schwächen und mixt viele Genres, macht dabei beim Zuschauen aber einfach Spaß. Und das ist das Wichtigste bei Unterhaltungssendungen. Ich frage mich auch hier mal wieder, warum ich die Serie zu Ende gebracht habe. Vielleicht weil ich auf ein richtiges Ende gehofft habe, damit dieses schlechte Werk nie wiederkommt. Doch leider ist auch das Ende so offen, dass ich die Befürchtung habe, dass noch eine Fortsetzung kommen könnte, sollte sich die DVD und Blu – Ray in Japan gut verkaufen. Das war jetzt aber auch genug Aufmerksamkeit für Hidan no Aria.
Der letzte Titel ist “Hoshizora e Kakeru Hashi” (auch: “A Bridge to the Starry Skies”), ein Anime aus dem Bereich Harem und Romantic Comedy. Nach allen zwölf Folgen fühle ich mich doch ganz gut unterhalten.
Ich habe damals schon geschrieben, dass es Standardkost ist und diese Meinung hat sich bis heute nicht verändert. Und trotzdem muss ich sagen, dass mir dieser
Von den Animationen her ist der Titel auch nicht überragend, trotzdem sieht der Anime nicht schlecht aus. Das Charakterdesign ist etwas gewöhnungsbedürftig, hat mir
aber auf Anhieb gefallen. Auch ansonsten gefällt mir, dass der Anteil des Fanservices sich in Grenzen hält. Doch dabei gibt Ausnahmen wie zum Beispiel in der Strandfolge, in der natürlich in dieser Hinsicht mehr geboten wird. Als den Anime mit dem besten Soundtrack wird auch dieser Titel nicht in die Geschichte eingehen, denn das Opening und Ending sind nett, aber nichts besonderes. Und die musikalische Untermalung der Szenen ist auch nicht viel mehr als schmückendes Beiwerk. Doch all dies schmälert die Leistung der Animatoren nicht, denn ich denke, dass das Budget nicht das Größte gewesen sein wird. Auch weil das Studio (noch) keinen Namen hat.
Als Fazit bleibt mir nur noch, dass der Titel generische Kost bietet, die sich nicht besonders von anderen Standard – Harem – Serien abhebt. Trotzdem hat
Als Fazit für die gesamte Frühlingsseason bleibt mir nur noch zu schreiben, dass diese eigentlich ganz gut war. Denn auch wenn es einige Rohrkrepierer wie Aria gab, so gab es auch positive Überraschungen wie AnoHana und Hoshizora e Kakeru Hashi. Außerdem laufen von den genannten Serien in der Preview noch drei mit “Hana Saku Iroha”, “Nichijou” und “Stein;s Gate”. Außerdem lief mit Moshidora noch ein netter Sportanime, den ich schon einmal besprochen habe (Review Moshidora). Also alles in allem gab es eigentlich keinen Grund zur Beschwerde und fast alle Genres wurden bedient.
So das war es für heute. MfG stinkemauken88.
P.S.: Hier ein weiterer Podcast von Pantsu.jp und SOS-Brigade.de zur Spring Season 2011(Spring Season 2011).